TRIP

DER WEG IST UNSER ZIEL

Keine Backpackers sondern Overlanders!
Den Traum um gemeinsam eine grosse Reise zu machen, hatten wir schon eine Weile. Und eines Tages fingen wir an zu phantasieren über’s wie, wo, was. Per Flugzeug von Kontinent zu Kontinent hoppen, erschien uns weniger toll, weil man dann jeweils viel zu krass in einer völlig neuen Welt aussteigt. So kamen wir auf die Idee über Land zu reisen, und zwar nach China!

Aber wie macht man denn so was?
A Route and Planning GuideZu Fuss oder Velo war uns dann doch etwas zu extrem. Also entschieden wir uns mit dem Auto entlang der ehemaligen Seidenstrasse zu fahren. Im Vornherein hatten wir immer so eine Vorstellung von den unerreichbar coolen Overlandern, die immer genau wissen, was sie in den schrägsten Situationen tun müssen zum Überleben. Nicht wirklich ein Bild, mit dem wir uns identifizieren konnten. Also fingen wir bei null an, durch ein Buch über die Seidenstrasse zu kaufen (Alexandra) und das Internet abzugrasen für einen geschickten Wagen (Wouter). Und so kamen wir dahinter, dass wir eigentlich Schritt für Schritt immer wie mehr erfuhren, und dass alles gut kommt. Von daher unser Ratschlag, wenn du von einer Weltreise träumst: einfach machen!

The crew
Name: Alexandra Sfintesco
Geboren: 1977
Pass: Schweizerin & Rumänin, aber lebt seit 1999 in Groningen (Holland)
Aufgaben: Navigator, Fotografin, Webloggerin, Köchin, Administratorin und Reise-Psychologin

Name: Wouter Wilbrink
Geboren: 1976
Pass: Holländer
Aufgaben: Chauffeur, DJ, Techniker, Kaffeemacher, Netzwerkhersteller und Verhandler

Name: Meopar (= schwarzer Panther auf Thailändisch)
Geboren: 1987
Pass: Weltbürger (dank dem Carnet de Passages)
Aufgaben: Auto, Haus, Küche, Umkleideraum, Lagerhalle und Gesprächsstoff

4x4x4x4
Nach einigen Monaten suchen ist es Wouter gelungen, einen älteren Toyota LandCruiser HJ61 zu finden (6 Zylinder Diesel Motor mit Turbo), der so gut wie reisebereit war. Das heisst, ein Dachzelt von Howling Moon war inbegriffen, eine gute Musikanlage mit Subwoofer, ein Haufen Werkzeuge für’s Auto und die Küche und eine Schlafkonstruktion für innen. Wir haben dementsprechend fast nichts am Auto machen müssen. Bloss einen 3. Stuhl hat Wouter für etwa € 10,- beim Schrottplatz rein geschweisst für den jeweiligen Reiseführer in Turkmenistan beziehungsweise China. So fuhren wir vertrauensvoll los, ohne grosse Vorarbeit oder gar Probeschlafen.

Während der Reise kamen dahinter, dass einige Anpassungen doch praktisch gewesen wären. Also sorgen wir garantiert für die folgenden Verbesserungen bei der nächsten Weltreise: kleiner Kühlschrank, Solarzelle auf dem Dach und ein praktisches (Schrank)System, damit man einfacher im Auto übernachten kann als jetzt.

Unterwegs haben wir diverse grössere und kleinere Dinge am Auto machen lassen. Vor allem nach der Mongolei musste einiges ersetzt (Reifen, Batterien, Blattfedern) und repariert (Dachträger, Querstange für die Stossdämpfer) werden. Und die grösste und sichtbarste Reparatur haben wir Phnom Penh (Kambodscha) machen lassen, als unter anderem der ganze Rost entfernt ist und Meopar anschliessend eine komplett neue Farbe erhalten hat (Grund: es gab kein schönes Beige, das der alten Farbe glich, also entschieden wir uns für einen völlig neuen Look!).

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…
Info folgt.

Die Route
Erst wollten wir nach China und später irgendwie nach Indien gelangen. Dann gab uns ein Freund den Tipp, doch auch die Mongolei zu besuchen, wenn wir schon in der Nähe sind. Also haben wir auch dieses spezielle Land besucht. Und als wir unterwegs waren, entschieden wir uns, auch nach zu Hause zu fahren (statt das Auto von Indien aus zu verschiffen). So wurde aus der Reise entlang der Seidenstrasse ein Rundtripp. Siehe bei MAP wo wir uns grad befinden, wo wir noch hin fahren und wo wir bereits gewesen sind.

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