India . [part 2]

HALLO PARADIES!

„Und, wie lange bleibt ihr hier?“ „Ach, bloss zwei Nächte…“ … sagten wir vor fast zwei Wochen. 🙂 Und jetzt sind wir immer noch da, auf Agonda Beach in der Provinz Goa. Die Szenerie: ein grosser weisser Strand, Kokospalmen, unser Auto 50m vom Meer entfernt und neben uns alles super nette Overlanders. Morgens kommt immer der Brötchenmann hupend auf seinem Fahrrad mit frischen Brötchen, alle paar Tage verkauft jemand Trinkwasser und die leeren (Bier)Flaschen werden durch die Mülldamen entsorgt. Die Ferkel fressen, was wir hinter den Büschen hinterlassen (…), ab und zu sieht man Delfine schwimmen, und wenn man nachts ins Meer geht, ist man umgeben von leuchtendem Plankton. Wir verbringen unsere Tage mit Frühstücken, Frisbee spielen im Wasser, quatschen, lesen, Kühe und Krähen verjagen, Abendessen und viel lachen. So fliegt die Zeit und ein Tag ist im nu vorbei, ohne dass man erzählen kann, was man nun wo recht getan hat. Herrlich!

Zugegeben, es hat wenig zu tun mit dem ‚echten‘ Indien. Aber das finden wir momentan völlig okay. Am 17. März waren wir vor genau einem Jahr losgefahren. Und dann will man auch mal weniger einen auf kulturell verantwortlich machen und stattdessen einfach faulenzen. Und vielleicht ist es ja sogar sehr vernünftig unsere Kräfte zu sparen. Denn alle anderen Overlanders hier fahren in die umgekehrte Richtung. Sie sind bereits durch Iran und Pakistan gekommen und fahren jetzt in nach Chennai um – ihr ahnt es schon – ihren Fahrzeug zu verschiffen. Und laut diesen Erfahrungsexperten ist der Süden hier heilig verglichen mit wie’s im Norden zu und her geht von den Menschen und dem Verkehr her. Das kann ja noch was werden, wenn wir aus diesem paradiesischen Ort losfahren! Von daher dass wir noch in vollen Zügen das dolce far‘ niente geniessen.

Zu erzählen gibt’s dadurch etwas weniger im Moment. Wohl können wir melden, dass wir die Info bei TRIP auf unserer Website angepasst haben. Und Alexandra ist immer wie konkreter mit ihrer Idee beschäftigt, ihre Dienste als Reisepsychologin anzubieten. Das Kind hat schon einen Namen: travellizer (eine Kombination zwischen travelling und advisor). Der Gedanke ist es, um Reisenden, die sich mit gewissen Fragen beschäftigen (angefangen bei individuellen Laufbahnfragen bis hin zu einem Konflikt in der Beziehung) die Möglichkeit bieten, sich coachen zu lassen. Kontakt kann man aufnehmen über Internet, Mail oder Skype. In erster Instanz ist es die Meinung, den Dienst gratis anzubieten, zum schauen, ob genug Nachfrage besteht und ob’s Spass macht und machbar ist. Wer will, darf selbstverständlich im Nachhinein geben, was es ihm wert war. Möchtest du mehr über die Entwicklungen von travellizer erfahren? Schau dann unter http://www.travellizer.net oder suche nach ‚travellizer‘ bei Skype, Twitter und Facebook. To be continued würde ich mal sagen!

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1 Comment

  • 1. Edelgard  |  March 24, 2010 at 03:54

    Hallo Alexandra, habe ich es dir nicht gesagt?!
    Deshalb habe ich dir auch die Koordinaten von diesem Traumplatz zum Verweilen geschickt. Wir waren dort schon mehrfach – einmal sogar als Flugtouristen im Derseys Hotel – dort solltet ihr mal essen, wenn ihr es nicht schon gemacht habt! Ihr steht übrigens unter unserer Palme! Weil du die Kühe erwähnst: einmal haben wir einen alten leeren Umzugskarton unter das Auto gelegt und sind morgens von genüsslich schmatzenden Kühen aufgewacht, die sich gemeinsam über unser deutsches Geschenk hergemacht haben!
    Gruß und alles Gute für die Heimkehr,
    Edelgard


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